Hyperhidrose (Laser und RF)
Bei übermäßigem Schwitzen an den Achseln veröden wir die Schweißdrüsen mit Radiofrequenz-Microneedling oder behandeln vorübergehend mit Botulinumtoxin.
- BetäubungBetäubungscreme und/oder Kältebetäubung
- SitzungenRF-Microneedling: 2–4 im Abstand von ca. 4 Wochen
Was ist das?
Hyperhidrose bedeutet, dass der Körper mehr Schweiß bildet, als er zur Kühlung braucht. Diese Seite betrifft die Form an den Achseln (axilläre Hyperhidrose). Was Hyperhidrose ist und wie wir sie abklären, steht auf der Seite zur Hyperhidrose in der Dermatologie; hier geht es um die beiden Verfahren, mit denen wir die Schweißbildung verringern. TODO: Bitte bestätigen, ob die Praxis auch Handinnenflächen und Fußsohlen behandelt; bis dahin nennt die Seite nur die Achseln.
Beim fraktionierten Radiofrequenz-Microneedling dringen feine Nadeln in die Haut ein und geben in der Tiefe, wo die Schweißdrüsen liegen, einen kurzen Wärmeimpuls ab. Die Drüsen veröden und werden weniger. In der Regel sind zwei bis vier Sitzungen im Abstand von etwa vier Wochen nötig. Vorher tragen wir eine Betäubungscreme auf oder kühlen die Haut, oft beides. Wir setzen dafür das INFINI-System ein.
Die Alternative ist Botulinumtoxin. Der Arzt spritzt den Wirkstoff oberflächlich in die Haut der Achsel; er drosselt die Schweißbildung dort für etwa sechs bis neun Monate, danach lässt die Wirkung nach. Ob Sie die Zahl der Schweißdrüsen verringern oder erst einmal eine zeitlich begrenzte Wirkung ausprobieren möchten, besprechen wir mit Ihnen. Ablauf, Wirkdauer und Risiken beider Verfahren stehen auf den verlinkten Behandlungsseiten.
Für wen?
- Verstärkte Schweißbildung an den Achseln (axilläre Hyperhidrose)
- Wunsch, die Schweißdrüsen über mehrere Sitzungen zu reduzieren: Radiofrequenz-Microneedling
- Wunsch nach einer zeitlich begrenzten Wirkung: Botulinumtoxin
Risiken und Nebenwirkungen
- Risiken der einzelnen VerfahrenDie Risiken und Nebenwirkungen stehen ausführlich auf den Behandlungsseiten zum Radiofrequenz-Microneedling und zum Botulinumtoxin. Allgemein gilt: Nach dem Radiofrequenz-Microneedling sind Rötung, Schwellung und kleine Krusten in der Achsel möglich, seltener Pigmentverschiebungen oder eine Infektion. Nach Botulinumtoxin können an den Einstichstellen kleine Blutergüsse entstehen; die Wirkung ist zeitlich begrenzt. Ergebnisse sind individuell und lassen sich nicht garantieren. Vor der Behandlung klären wir Sie persönlich auf.
Ergebnisse sind individuell und lassen sich nicht garantieren.
Kosten und Erstattung
Beide Verfahren sind Privatleistungen. Wir rechnen nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) ab; Richtwerte stehen in der Preisliste der Ästhetik. Die ärztliche Abklärung der Hyperhidrose erfolgt in der Hautarztsprechstunde. Ob bei ausgeprägter Hyperhidrose mit Krankheitswert im Einzelfall eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse in Betracht kommt, besprechen wir mit Ihnen.
Abrechnung nach GOÄ, Aufklärung vorab.
Häufige Fragen
In der Regel zwei bis vier, im Abstand von etwa vier Wochen. Wie viele es bei Ihnen sind, hängt davon ab, wie stark das Schwitzen nachlässt. Das beurteilen wir nach jeder Sitzung gemeinsam.
Vor dem Radiofrequenz-Microneedling tragen wir eine Betäubungscreme auf oder kühlen die Haut, oft beides. Ein Wärme- oder Druckgefühl bleibt spürbar. Bei Botulinumtoxin sind es kurze Einstiche mit einer sehr feinen Nadel; auf Wunsch kühlen wir vorher.
Lasermedizin
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